Der e-werk-Hallen-Cup hält, was er verspricht. Zum Auftakt am Samstagabend sahen die Zuschauer in zehn Partien packende Duelle und eine Flut an Toren. Während ein Team aus Gruppe A einsam seine Kreise zieht, erlebte der Top-Favorit in Gruppe B einen Abend mit extremen Ausschlägen.
Gruppe A: Barsbüttel mit Ansage
Der Barsbütteler SV hat seine Ambitionen eindrucksvoll untermauert. Die Mannschaft fegte zunächst den Escheburger SV mit 7:2 vom Parkett und ließ auch dem Willinghusener SC beim 6:1 keine Chance. Damit grüßt Barsbüttel mit der maximalen Ausbeute von der Spitze.
Dahinter herrscht Gedränge: Gastgeber TSV Reinbek startete mit einem 2:2 gegen den Willinghusener SC, musste aber im zweiten Spiel einen herben Rückschlag gegen den TuS Aumühle-Wohltorf (1:2) hinnehmen. Der Escheburger SV rehabilitierte sich derweil für die Auftaktklatsche und schlug Aumühle-Wohltorf knapp mit 2:1.

Gruppe B: Favorit Oststeinbek zwischen Schock und Gala
In Gruppe B richteten sich alle Augen auf den Oststeinbeker SV, der als der große Favorit ins Turnier gestartet war. Doch der OSV erlebte einen Kaltstart: Gegen einen leidenschaftlich aufspielenden FC Voran Ohe setzte es eine überraschende 2:4-Niederlage. Voran Ohe zeigte damit die richtige Reaktion, nachdem man zuvor chancenlos mit 0:4 gegen den S.V.N.A. untergegangen war.
Der S.V.N.A. präsentierte sich derweil eiskalt und fuhr durch ein knappes 3:2 gegen den SC Wentorf den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein. Der TSV Glinde sorgte ebenfalls für Schlagzeilen: Erst überrollte man den SC Wentorf mit 5:1, nur um in der letzten Partie des Tages die ganze Wut des Favoriten zu spüren zu bekommen: Der Oststeinbeker SV meldete sich mit einem furiosen 6:1-Erfolg gegen Glinde zurück und bewies eindrucksvoll, warum mit ihnen im Kampf um den Titel weiterhin zu rechnen ist.

