Ein Großbrand in einer Autowerkstatt hat am Dienstagnachmittag den Stadtteil Jenfeld in Atem gehalten. Gegen 14.45 Uhr brach in einer Halle an der Straße Zur Jenfelder Au ein Feuer aus, das eine weithin sichtbare Rauchwolke verursachte. Zwischenzeitlich warnten die Behörden die Bevölkerung vor möglicherweise giftigem Rauch.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. In der Spitze waren mehr als 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) vor Ort, unterstützt von Fachleuten des Gasversorgers Gasnetz Hamburg. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da in dem Gebäude Lacke und Verdünnungsmittel gelagert waren, was immer wieder zu Verpuffungen führte.
Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um eine rund 30 mal 50 Meter große Halle, in der neben einer Selbsthilfe-Autowerkstatt auch eine Tischlerei sowie eine Lackiererei untergebracht waren. Die Einsatzkräfte konnten ein vollständiges Niederbrennen der Halle verhindern. Um besser an den Brandherd zu gelangen, riss das THW mit einem Bagger eine Wand des Gebäudes ein. Erst danach gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Abend an. Gegen 22.30 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte ab. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar, ebenso die Höhe des entstandenen Sachschadens.
