Hamburg/Stormarn Fahrgäste im Hamburger Verkehrsverbund (hvv) müssen sich am Montag, 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Dieser beginnt am Montag um 3 Uhr und endet am Dienstag um 3 Uhr.
Von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind insbesondere die Hamburger Hochbahn sowie vhh.mobility. Nach Angaben der beiden Verkehrsunternehmen ist nicht damit zu rechnen, dass der reguläre Bus- und U-Bahn-Betrieb zu Streikbeginn aufgenommen werden kann. In weiten Teilen Hamburgs wird es daher zu massiven Ausfällen kommen.
Auch im Umland ist mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Vor allem in den Kreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg, in denen vhh.mobility tätig ist, werden zahlreiche Busverbindungen ausfallen. Der Schulbusverkehr soll nach aktuellem Stand jedoch stattfinden.
Nicht vom Warnstreik betroffen sind die S-Bahn, die Regionalbahnen, die HADAG-Fähren sowie die Buslinien der Tochtergesellschaft Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft (ABG). Auch die On-Demand-Shuttles hvv hop sollen weiterhin verkehren.
vhh.mobility und Hochbahn empfehlen ihren Kundinnen und Kunden, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und – wenn möglich – auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Zudem wird geraten, sich vor Fahrtantritt über die hvv-App oder die Website hvv.de über aktuelle Verbindungen zu informieren.
Aktuelle Informationen zum Streik stellt vhh.mobility auch auf der eigenen Website zur Verfügung. Dort werden laufend Updates zu betroffenen Linien und möglichen Ersatzangeboten veröffentlicht.
Der Warnstreik dürfte den Berufsverkehr am Montag besonders stark treffen. Pendlerinnen und Pendler sollten daher zusätzliche Zeit einplanen oder alternative Wege zur Arbeit in Betracht ziehen.
