Barsbüttel – Am gestrigen Mittwoch Abend zwischen 18:00 Uhr und 0:00 Uhr wurde Autofahrerinnen und Autofahrern auf Google Maps eine angebliche Autobahnsperre auf der A1 bei Barsbüttel angezeigt. Vor Ort lief der Verkehr jedoch völlig normal weiter. Eine tatsächliche Sperrung gab es nicht.
Mehrere Nutzer aus unserer Community wurden auf die falsche Anzeige aufmerksam und meldeten sich bei unserer Redaktion. Sie fragten nach, ob es einen Unfall, eine Baustelle oder eine offizielle Maßnahme gegeben habe. Entsprechende Hinweise lagen jedoch nicht vor.
Der Verkehr auf der A1 war zu keiner Zeit beeinträchtigt. Fahrzeuge konnten den betroffenen Abschnitt ohne Verzögerungen passieren. Die Sperrmeldung existierte ausschließlich in der Navigations-App.
Daraufhin stellten wir eine Presseanfrage an Google. Eine Antwort erhielten wir über eine beauftragte Agentur. In der Stellungnahme heißt es, dass Google bemüht sei, Google Maps stets aktuell und korrekt zu halten. Dennoch könne es in Einzelfällen zu fehlerhaften Anzeigen kommen.
Weiter wurde erklärt, dass die Kartendaten aus unterschiedlichen Quellen stammen, darunter kommerzielle Anbieter, öffentlich zugängliche Informationen sowie Daten von Kommunen. Nutzerinnen und Nutzer hätten außerdem jederzeit die Möglichkeit, falsche Angaben direkt über den Feedback-Button in der App zu melden.
Zu konkreten Einzelfällen äußert sich Google grundsätzlich nicht.
Der Vorfall zeigt, wie stark sich viele Menschen im Alltag auf digitale Navigationsdienste verlassen. Auch wenn in diesem Fall keine Auswirkungen auf den Verkehr entstanden, sorgte die falsche Anzeige bei einigen Nutzerinnen und Nutzern für Verunsicherung.
Wer künftig ähnliche Fehler bemerkt, kann diese direkt in der App melden und so dazu beitragen, dass die Informationen schnell korrigiert werden.
