Oststeinbek – Schlachtfeste gehören in vielen Regionen Süd- und Mitteldeutschlands zur festen Tradition. In Norddeutschland sind sie dagegen eher selten. Umso besonderer ist es, dass sich diese Form des Festes in Oststeinbek seit mehr als 40 Jahren etabliert hat.
Ursprung in einer Freundschaft
Seinen Ursprung hat die Veranstaltung im Jahr 1981. Damals entstand bei der „Musikschau der Nationen“ in Hamburg der Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr Ellar im Westerwald. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine enge Freundschaft, aus der später auch das Schlachtfest hervorging.
Kira von Hardenberg von der Freiwilligen Feuerwehr Oststeinbek kennt die Anfangszeit nur aus Erzählungen:
„Unsere Kameraden aus Ellar haben diese Tradition mit nach Oststeinbek gebracht. Für viele war das damals etwas völlig Neues.“
Bis heute wird das Fest von beiden Wehren gemeinsam organisiert. Westerwälder Spezialitäten gehören ebenso dazu wie Musik und das gesellige Beisammensein.
Viel Arbeit im Ehrenamt
Hinter der Veranstaltung steckt viel ehrenamtliche Arbeit. Bereits Wochen vor dem Termin beginnen die Vorbereitungen. Viele Mitglieder investieren dafür einen großen Teil ihrer Freizeit.
„Das Schlachtfest ist für uns ein Zeichen dieser langen Verbindung“, sagt von Hardenberg. „Und gleichzeitig eine Möglichkeit, etwas für die Gemeinde zu tun.“
Die Einnahmen fließen unter anderem in Ausbildung, Ausrüstung und die Jugendarbeit der Feuerwehr.
Wann und wo gefeiert wird
Die nächste Auflage des Schlachtfestes findet am Samstag, 7. März 2026, im Festzelt auf dem Gelände der Feuerwehr Oststeinbek statt. Gefeiert wird von 16 bis 22 Uhr. Der Einlass ist ab 16 Jahren und nur mit gültem Ticket möglich.
Für die musikalische Begleitung sorgt erneut DJ Norman aus Havighorst, der bereits im vergangenen Jahr für Stimmung sorgte. Neben Sitzplätzen steht auch eine Tanzfläche zur Verfügung.
Tickets und Vorverkauf
Der Kartenvorverkauf läuft bereits seit Januar. Eine weitere Möglichkeit zum Ticketkauf gibt es am 16. Februar im Gerätehaus der Feuerwehr Oststeinbek.
Karten kosten im Vorverkauf 12,50 Euro, an der Abendkasse 15 Euro.
