Barsbüttel. Auf der Sportanlage des Barsbütteler SV ist es erneut zu Vandalismus gekommen. Trainer- und Auswechselbänke wurden mit Graffiti beschmiert, zudem wurde die Anzeigetafel verunstaltet. Die aktuellen Schäden sind Teil einer Reihe von Vorfällen, mit denen der Verein in den vergangenen Jahren immer wieder konfrontiert war.

In der Vergangenheit wurden unter anderem Tornetze zerschnitten, auf dem Kunstrasen gegrillt sowie der Imbiss auf dem Vereinsgelände aufgebrochen und verwüstet. Für den Verein bedeutet dies nicht nur einen hohen finanziellen Aufwand, sondern auch eine erhebliche Belastung für die ehrenamtlich Engagierten, die regelmäßig für Reinigung, Reparaturen und Organisation sorgen müssen.
Der Barsbütteler SV äußerte sich zu den jüngsten Vorfällen auch über soziale Medien. Dort heißt es, ein oder mehrere fehlgeleitete Menschen hätten ihrer vermeintlichen „Kreativität“ freien Lauf gelassen. Offenbar hätten Anhänger von Hansa Rostock versucht, in Barsbüttel auf sich aufmerksam zu machen. Über Sinn und Unsinn solcher Aktionen lasse sich zwar streiten, hier fehle jedoch jeglicher Sinn. Lange Zeit sei der Verein von vergleichbarem Vandalismus verschont geblieben, nun sei es leider wieder passiert.

Besonders bitter sei laut Vereinsangaben, dass die Schäden letztlich alle treffen: Spielerinnen und Spieler, Kinder und Jugendliche, Zuschauer sowie die zahlreichen Ehrenamtlichen. Finanzielle Mittel, die eigentlich für den Sportbetrieb und die Jugendarbeit vorgesehen sind, müssen erneut für die Beseitigung der Schäden eingesetzt werden.

Der Verein hofft nun auf Unterstützung bei der schnellen Entfernung der Schmierereien und appelliert zugleich an Vernunft und Verantwortungsbewusstsein. Die Sportanlage des Barsbütteler SV solle ein Ort des Sports, der Begegnung und des respektvollen Miteinanders bleiben – nicht ein Ziel für mutwillige Zerstörung.
