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Licht der Hoffnung in Barsbüttel: Fackelübergabe des DRK

Julia Fischer Februar 25, 2025
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Bei frühlingshaften Temperaturen und trockenem Wetter fand am Sonntag die Fackelübergabe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Barsbüttel statt. Die Fackel, die auf ihrem Weg nach Solferino in Italien auch durch Deutschland zieht, machte zum vierten Mal Station in der Region. Bis zum 19. Juni 2025 wird sie durch insgesamt 19 DRK-Landesverbände getragen, um schließlich am 24. Juni in Solferino zu gedenken.

Die Übergabe wurde vom DRK-Kreisverband Stormarn vom DRK-Kreisverband Herzogtum-Lauenburg übernommen, der sowohl mit zwei- als auch mit vierbeinigen Mitgliedern der Rettungshundestaffel anreiste. Organisiert wurde die Veranstaltung mit viel Herzblut vom DRK-Ortsverein Barsbüttel, unterstützt vom DRK-Ortsverband Glinde. Der Posaunenchor der Friedenskirche Jenfeld begleitete das Event musikalisch.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Ortsvereins Barsbüttel sowie den Vizepräsidenten des DRK-Kreisverbandes Stormarn machte sich ein langer Zug mit etwa 40 Teilnehmenden auf einen Spaziergang durch die umliegenden Wohnstraßen. Im Anschluss wurden die Gäste zu einer Kaffeetafel eingeladen, wo die Veranstaltung in geselliger Runde ausklang.

Auf einem Spaziergang wurde die Fackel durch
einige Straßen von
Barsbüttel getragen.

Die Fackelübergabe ist Teil eines Fackellaufs, der ein Symbol für Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung darstellt. Seit 1992 findet die feierliche „Fiaccolata“ vom italienischen Solferino bis nach Castiglione delle Stiviere statt. Die Idee, das „Licht der Hoffnung“ von Ehrenamtlichen wie einen Staffelstab durch die Bundesrepublik und darüber hinaus weiterzugeben, entstand 2022, als viele Rotkreuzler*innen aufgrund der Corona-Pandemie nicht am Fackellauf teilnehmen konnten.

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Die sieben Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – wurden während der Veranstaltung besonders betont.

Historischer Hintergrund

Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte das Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Seine erschütternden Erlebnisse verarbeitete er in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, in der er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Kurz darauf entstand die erste nationale Rotkreuzgesellschaft weltweit: der württembergische Sanitätsverein im Königreich Württemberg.

Noch am selben Nachmittag wurde die Fackel in Langniendorf (Kreis Bad Segeberg) zur Weiterreise an den DRK-Kreisverband Segeberg übergeben.

Am selben Nachmittag übergab der DRK-Kreisverband Stormarn die
Fackel an den DRK-Kreisverband Segeberg. Von links: Amelie Barz
(Auszubildende DRK-Kreisverband Stormarn), Thomas Bartholdt
(Bereitschaftsleiter DRK-Kreisverband Segeberg), Stefan Gerken,
Laura Brandt und Claudia Mandel (alle DRK-Kreisverband Segeberg)
und rechts Nicol Grevsmühl, Ehrenamtskoordinatorin DRK-
Kreisverband Stormarn.

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