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Schnee und Sturm: Hamburg und Südstormarn bereiten sich auf Wintereinbruch vor

Justin Hesse Januar 10, 2026
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Hamburg / Südstormarn. Für Hamburg und den Kreis Stormarn kündigt sich ab Freitag eine ausgeprägte winterliche Wetterlage an. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) können regional zwischen 15 und bis zu 50 Zentimeter Neuschnee fallen. In Verbindung mit stürmischem Wind drohen Schneeverwehungen sowie erhebliche Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr.

Angesichts der Wetterlage hat die Stadt Hamburg das bislang geltende Streusalzverbot vorübergehend aufgehoben. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, darf Streusalz nun ausnahmsweise auch auf Gehwegen eingesetzt werden.

Neben den kommunalen Winterdiensten stehen auch Grundstückseigentümer in der Pflicht. Gehwege müssen entlang der gesamten Grundstücksfront sowie an angrenzenden Seiten- und Rückfronten von Schnee und Eis befreit werden. Die Räum- und Streupflicht gilt werktags zwischen 7 und 20 Uhr. Schnee, der nach 20 Uhr fällt, ist bis spätestens 7 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr.

Auch die Einsatzkräfte bereiten sich auf mögliche Notlagen vor. Die Feuerwehren appellieren an Bürgerinnen und Bürger, Hydranten sowie deren Hinweisschilder schnee- und eisfrei zu halten. Zugeschneite oder zugeparkte Hydranten könnten im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.

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Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) teilte mit auf Nachfrage vom Barsbütteler Rundfunk mit, dass sich auch die angeschlossenen Verkehrsunternehmen intensiv auf die winterlichen Bedingungen vorbereiten. Fahrzeuge und Weichen würden kontrolliert, Einsatzpläne angepasst. Zwar liege die operative Verantwortung bei den einzelnen Betrieben, dennoch werde alles daran gesetzt, den öffentlichen Nahverkehr so stabil wie möglich aufrechtzuerhalten. Die Sicherheit von Fahrgästen und Personal habe dabei oberste Priorität.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über mögliche Einschränkungen zu informieren. Aktuelle Informationen sind über hvv.de, die HVV-App sowie die Infoline unter (040) 19449 abrufbar.

Die Behörden raten, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und die weitere Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen

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