Hamburg-Lohbrügge – Eigentlich berichten wir nur selten über Einsätze außerhalb unseres eigentlichen Berichtsgebiets und überlassen die ausführliche Berichterstattung in solchen Fällen gerne den lokalen Medien. Der Brand im Heckkatenweg in Hamburg-Lohbrügge am Sonntagmorgen hatte jedoch Auswirkungen bis in unsere Region und ist daher auch für unsere Leser relevant. Noch Stunden nach dem Feuer war in Billstedt, Oststeinbek und Glinde deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen.

Gegen 8.50 Uhr ging bei der Feuerwehr Hamburg die Meldung über eine starke Rauchentwicklung ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine gemauerte und möblierte Gartenhütte hinter einem Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Dichte Rauchwolken stiegen über der Wohnstraße auf und breiteten sich mit dem Wind weit aus.
Der etwa 80-jährige Bewohner kam den Rettungskräften noch entgegen. Nach ersten Berichten hatte der Mann zuvor versucht, das Feuer selbst zu löschen. Dabei zog er sich schwere Verbrennungen sowie eine Rauchvergiftung zu. Er wurde in die BG Klinik Hamburg Boberg eingeliefert.

Wegen des Einsatzes kam es im Bereich des Heckkatenwegs zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Rund 25 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der winterlichen Temperaturen schwierig. Eingefrorene Hydranten und vereiste Wege erschwerten den Einsatz. Erst nachdem das Dach der Gartenhütte geöffnet worden war, konnten letzte Glutnester abgelöscht werden. Das Gebäude wurde vollständig zerstört.
Die genaue Brandursache wird nun vom Landeskriminalamt Hamburg untersucht.
