Der Mittwoch (25.03.2026) sorgt im Norden Deutschlands für teils erhebliche Schäden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor kräftigen Sturmböen zwischen 65 und 75 km/h, in Schauernähe und exponierten Lagen sind sogar Spitzen von bis zu 85 km/h möglich. Im Tagesverlauf kann sich die Lage weiter verschärfen.
In Hamburg zeigen sich die Auswirkungen bereits deutlich. Im Stadtteil Billstedt wurde ein großer Baum durch die starken Windböen komplett entwurzelt. Er drohte auf Wohnhäuser zu stürzen. Die Feuerwehr war im Einsatz und konnte den Baum rechtzeitig sichern und zerkleinern.

Besonders schwer sind die Schäden im Stadtteil Jenfeld: An einer bereits vor Monaten ausgebrannten Lagerhalle haben sich Teile des Daches gelöst und sind auf geparkte Fahrzeuge gestürzt. Ein Audi wurde dabei stark beschädigt. Trümmerteile verteilten sich auf der Rückseite des Gebäudes. Anwohner bemerkten den Vorfall am frühen Morgen gegen 7.30 Uhr.

Die Gefahr ist weiterhin nicht gebannt. Durch die anhaltenden Böen können sich jederzeit weitere Gebäudeteile lösen. Die Straße Jenfelder Au wurde vollständig gesperrt, ebenso ein angrenzender Supermarktparkplatz. Polizei und Feuerwehr sichern den Bereich großräumig ab.

Im gesamten Norden kommt es immer wieder zu Einsätzen durch umgestürzte Bäume, herabfallende Äste und lose Gegenstände. Die Einsatzkräfte sind vielerorts im Dauereinsatz.
Die Behörden warnen eindringlich vor den Gefahren: Bürgerinnen und Bürger sollten Aufenthalte im Freien auf ein Minimum reduzieren, Abstand zu Bäumen und Gebäuden halten sowie lose Gegenstände sichern.
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