Hamburg/Stormarn– Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der vhh.mobility Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand beginnt am Mittwoch, den 18. Februar 2026, um 3 Uhr und endet am Donnerstag, den 19. Februar 2026, um 3 Uhr.
Betroffen sind mehrere Betriebshöfe im Hamburger Osten und Umland, darunter Bergedorf, Rahlstedt, Billbrook, Glinde, Geesthacht und Lauenburg. In diesen Regionen ist mit erheblichen Einschränkungen im Busverkehr zu rechnen. Viele Linien könnten zeitweise ausfallen oder nur eingeschränkt verkehren.
Druck in Tarifverhandlungen erhöhen
Mit dem Warnstreik will ver.di den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Zu den zentralen Forderungen gehören unter anderem:
eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, höhere Sonderzahlungen und Urlaubsgeld, zusätzliche Zulagen für Nachtarbeit und geteilte Dienste, bessere Bedingungen für Auszubildende sowie mehr Mitbestimmung für gewerkschaftlich Engagierte.
Nach Angaben der Gewerkschaft seien die Belastungen in den vergangenen Jahren gestiegen, ohne dass sich die Arbeitsbedingungen entsprechend verbessert hätten.
Auswirkungen für Pendlerinnen und Pendler
Besonders im morgendlichen Berufsverkehr müssen Fahrgäste mit längeren Wartezeiten und Umwegen rechnen. Pendlerinnen und Pendler werden gebeten, sich frühzeitig über alternative Verbindungen zu informieren oder auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
Die Verkehrsbetriebe rechnen während des Streikzeitraums mit einem deutlich reduzierten Angebot. Notfahrpläne sind bislang nicht angekündigt.
Streikorganisation vor Ort
Die Teilnahme am Warnstreik wird an den Betriebshöfen bis 13 Uhr erfasst. Zusätzlich bietet die Gewerkschaft eine digitale Registrierung an, um die Auszahlung von Streikgeld zu erleichtern.
Wie geht es weiter?
Ob es nach dem Warnstreik zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt, hängt vom Verlauf der kommenden Verhandlungsrunden ab. Sobald es neue Informationen gibt, halten wir euch auf dem Laufenden.
