Der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt spricht sich für eine zügige Umsetzung des Mercosur-Abkommens aus. Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und mehreren südamerikanischen Staaten würde Europa zur größten Freihandelszone der Welt machen.
„Mit dem Mercosur-Abkommen wird Europa Teil der größten Freihandelszone der Welt“, erklärte Schmidt. Umso bedauerlicher sei es aus seiner Sicht, dass das Vorhaben im Europäischen Parlament verzögert worden sei. „Grüne haben zusammen mit linken und rechten Parteien diesen Schritt im EU-Parlament verzögert“, so der Abgeordnete.

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten müsse Europa handlungsfähig bleiben. „Gerade in diesen Zeiten sollte wirtschaftliche Souveränität Ziel unseres politischen Handelns sein“, betonte Schmidt. Davon könnten auch Wirtschaftsstandorte am Südrand Hamburgs profitieren, etwa in Barsbüttel, Glinde, Reinbek und Oststeinbek, wo zahlreiche Betriebe in internationale Lieferketten eingebunden sind.
Ziel müsse es sein, die Europäische Union weiter zu stärken. „Jetzt kommt es darauf an, entschlossen weiter für eine starke und souveräne EU zu arbeiten, die ihre wirtschaftlichen Interessen selbstbewusst vertritt“, sagte Schmidt. Die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens sei deshalb „konsequent und richtig“.
