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Dachstuhlbrand in Glinde: Wohnhaus nach Feuer unbewohnbar

Justin Hesse März 28, 2025
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Am Freitagmittag brach in einem Einfamilienhaus in Glinde ein schwerer Dachstuhlbrand aus, der zu einem massiven Einsatz der Feuerwehr führte. Der Alarm wurde um 15:20 Uhr ausgelöst, als eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Flammen aufging.

Rund 80 Feuerwehrleute aus Glinde, Oststeinbek und Reinbek wurden schnell mobilisiert, um die lodernden Flammen zu bekämpfen. Stadtwehrführer Michael Weidemann erklärte: „Wir haben alles gegeben, um die Flammen schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Unterstützung der Bewohner war entscheidend. Sie haben sofort reagiert und alle Zugänge zum Haus geöffnet, was die Löscharbeiten erheblich erleichtert hat.“

Trotz der raschen Reaktion der Einsatzkräfte konnte das Feuer nicht sofort vollständig gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis kurz nach 20:30 Uhr hin, um sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückblieben. „Das war eine herausfordernde Situation“, so Weidemann weiter.

Gegen 21:20 Uhr kam es zu einem weiteren Alarm, als erneut Flammen im Dachstuhl des Hauses entdeckt wurden. Die Alarmstufe wurde auf Feuer 4 erhöht, um sicherzustellen, dass genügend Einsatzkräfte zur Verfügung standen, die Atemschutz tragen konnten. Weitere Feuerwehrleute wurden aus umliegenden Gemeinden zur Unterstützung gerufen.

Waldhaus Reinbek.pgn

Die Feuerwehr hatte es zudem mit der Photovoltaikanlage zu tun, die direkt in die Dachpfannen eingebaut war. Kira von Hardenberg, Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbands Stormarn, erläuterte: „Die Konstruktion machte es uns schwer, die Flammen effektiv zu erreichen. Außerdem gingen mehrere Schläuche während des Einsatzes kaputt, da abfallende Teile des Daches sie beschädigten. Das hat unsere Arbeit zusätzlich erschwert.“

Die Nachbarn zeigten sich betroffen von der Situation. „Es tut mir leid für die Familie. Man kann sich nicht vorstellen, was sie durchmachen müssen“, sagte ein Anwohner.

Insgesamt waren rund 108 Feuerwehrkameraden im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

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